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Niedersächsisches Zentrum für Biomedizintechnik und Implantatforschung (NZ-BMT)

Aufgaben und Ziele

Seit 2009 arbeitet das NZ-BMT unter Leitung von Dr. Manfred Elff in unmittelbarer Nähe der Medizinischen Hochschule Hannover (Areal des Medical Parks Hannover). Im Vordergrund steht dabei die Entwicklung von biologischen, biohybriden und biofunktionalisierten Implantaten. Diese Implantate ersetzen oder stellen ausgefallene Organfunktionen wieder her. Als weiterer Schwerpunkt der Forschung und Entwicklung sollen Implantate in ihrer technischen und biologischen Funktion optimiert werden, bei gleichzeitiger Senkung der Produktionskosten und Steigerung der Lebensqualität der Patienten.

Partner und ihre Leistungen

Das interdisziplinäre Forschungszentrum ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Leibniz Universität Hannover, der Medizinischen Hochschule Hannover und der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und des Laserzentrums Hannover (LZH). hannoverimpuls hat die Initiierung des Zentrums u.a. durch eine Machbarkeitsstudie und Förderung der Vernetzung im Bereich der Biomedizintechnik im BiomeTI e.V. seit 2006 unterstützt.
Die Leibniz Uni liefert das Know-how im Bereich der Ingenieurs- und Materialwissenschaften, das LZH Wissen und Erfahrung aus dem Bereich Biophotonik. Kompetenzen aus den Bereichen Biomedizintechnik, regenerative Medizin, sowie Immunologie/ Infektologie bringt die Medizinische Hochschule Hannover in das NZ-BMT ein. Die Tierärztliche Hochschule Hannover stellt ihr Wissen zum Bereich biologische Prüfmodelle der Zusammenarbeit zur Verfügung. Mit CrossBIT dem Verbundzentrum für Biokompatibilität und Implantatimmunologie in der Medizintechnik und VIANNA dem Verbundinstitut für Audio-Neurotechnologie und Nanobiomaterialien sind die ersten Teilbereiche des Zentrums schon aktiv.

Weitere Planung

Noch sind die Kompetenzen des NZ-BMT an acht Standorten über die Region Hannover verteilt. Dieses soll sich jedoch voraussichtlich 2013 ändern. Denn dann soll der 53 Millionen Euro teure Neubau, der je zur Hälfte vom Bund und vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur getragen wird, neben dem Medical Park fertiggestellt werden. Dann werden insgesamt 295 Wissenschaftler und Ingenieure im Zentrum zusammenarbeiten. Die räumliche Nähe zur Medizinischen Hochschule mit ihrer präklinischen und klinischen Expertise verspricht positive Effekte, denn so können neue Erkenntnisse schneller zu marktreifen Produkten entwickelt werden. Es ist zu erwarten, dass durch die Zusammenführung der Kompetenzen in dem Neubau weitere Drittmittel angeworben und Industriekooperationen aufgebaut werden können. Im NZ-BMT soll zudem wissenschaftlicher Nachwuchs aus- und weitergebildet werden, um  Firmengründungen zu unterstützen.
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